[Interview] So geht Ausbildung richtig! Warum junge Fachkräfte heute anders ticken

Shownotes

„Die Jugend von heute will einfach nicht mehr arbeiten!“ – Ein Satz, der in vielen Praxen und Kliniken fällt, wenn es um Auszubildende geht. Auf der anderen Seite stehen junge Menschen, die frustriert abbrechen, weil sie sich nicht gesehen fühlen. Dazwischen: ganz viel Sprachlosigkeit.

In der heutigen Folge vom Club der Gestalter spreche ich mit Simone Oßwald. Sie ist seit 1999 als Trainerin, Coach und Mediatorin unterwegs und Expertin für die zwischenmenschliche Kommunikation im Unternehmen. Mit ihrer Marke AUSzuBILDUNG® hilft sie Betrieben, die richtigen Azubis zu finden, zu entwickeln und vor allem langfristig zu halten.

Wir räumen auf mit dem Mythos, dass „Befehl und Gehorsam“ in der Ausbildung noch funktioniert, und sprechen Klartext darüber, warum wir unsere eigenen Führungsmuster radikal hinterfragen müssen, um für die Generation Z attraktiv zu bleiben.

In dieser Folge erfährst du:

Warum die klassische Kommunikation zwischen erfahrenen Fachkräften und der Gen Z heute so oft krachend scheitert.

Welche Erwartungshaltungen junge Auszubildende an uns als Arbeitgeber haben (und warum wir das ernst nehmen müssen).

Wie wir die Sprachlosigkeit und Konflikte im Praxisalltag überwinden.

Konkrete Schritte, wie aus eurer Praxis ein Ausbildungsbetrieb wird, den junge Talente lieben.

Links & Ressourcen zu Simone Oßwald:

Alles rund um die Unterstützung für Auszubildende und Betriebe: AUSzuBILDUNG® (auszubildung.info)

Simone Oßwalds Website: https://so-beratung.de/

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Transkript anzeigen

00:00:00: Das heißt im Endeffekt, bei mir war solange du deine Füße unter meinen Tisch und du musst Leistung bringen.

00:00:07: Und Lehrjahre sind keine Herrenjahrel.

00:00:10: Das hat mich damals schon genervt und heute ehrlich immer noch wenn ich das höre, höre ich Gott sei Dank seltener inzwischen.

00:00:19: aber die Jugend, die im Moment gerade eine Ausbildung ist, sie sind ja gewöhnt dass Sie mitreden dürfen Die werden ja von klein auf schon dazu erzogen.

00:00:33: Klasse, du darfst hiermit entscheiden!

00:00:37: Das waren mal klare Worte und genau diese Klarheit bringt man heutiger Gast mit.

00:00:42: Simone Oswald ist seit mehr als fünfundzwanzig Jahren als Trainerin Coach- und Mediatoren unterwegs.

00:00:48: Mit ihrer Beratung unter Marke Auszubildungen

00:00:50: hilft

00:00:51: sie Unternehmen dabei dass die Zusammenarbeit im Team wieder richtig rund läuft vom Azubi bis zur Geschäftsführung.

00:00:57: Heute sprechen wir über ein Thema, das in fast jeder Praxis oder Klinik für Bauchschmerzen sorgt.

00:01:02: Warum junge Auszubildende heute ganz anders kommunizieren?

00:01:05: Warum klassische Befehl- und Gehorsamstrukturen nicht mehr funktionieren?

00:01:09: Und was Praxisenhaber von der GENSI lernen müssen wenn sie als Arbeitgeber nicht abgehängt werden wollen?

00:01:15: Das alles gibt's gleich.

00:01:16: aber jetzt starten wir erstmal so richtig los!

00:01:29: Stillstand.

00:01:30: Aber wir wollen nicht mehr einfach nur funktionieren und Opfer des Systems sein, deshalb schmeißen die hier im Club der Gestalter alte Muster einfach aus dem Fenster.

00:01:40: Hier geht es ums Anpacken!

00:01:41: Um's verändern

00:01:43: für dich dein Team und deine Patienten damit der Job wieder Spaß macht und nicht nur Nerven kostet.

00:01:49: Ich bin Annette Sabo

00:01:50: Und nun

00:01:51: wünsche ich dir ganz viel Spass bei dieser Folge.

00:01:56: Simone schön dass du dir heute Zeit genommen hast.

00:01:59: Hallo Annette, schön dass du da bist.

00:02:01: Ja

00:02:02: freut mich.

00:02:02: Vielen Dank für den sehr herzlichen Empfang!

00:02:05: Ich komme ja heute zu dir mit einem sehr wichtigen Thema gerade in Gesundheitswesen oder eigentlich wahrscheinlich in allen Branchen?

00:02:10: Was sagt deine Erfahrung?

00:02:13: Aber wie Du weißt ist ja meine Homebase des Gesundheitswesens.

00:02:16: Deswegen wollte ich heute mal mit Dir über das Thema Ausbildung im Gesundheitswissen sprechen und vorneweg möchte ich ganz gerne die Frage klären warum ich eigentlich auf dich gekommen bin.

00:02:30: kurz vorstellen könntest du für unsere Zuhörer?

00:02:32: Ja, schön dass du da bist natürlich Annette und egal ob Gesundheitswesen oder wo auch immer.

00:02:37: Du hast natürlich völlig recht Ausbildung ist ein riesen Thema die jungen Leute in die Arbeit zu bringen und zur Unterstützung einfach dazu haben aber natürlich auch deren Kompetenzen mitzunutzen.

00:02:50: Aber du wolltest wissen wo ich herkomme kommen tatsächlich ursprünglich aus Kassel, also jetzt mal rein.

00:02:58: Geografisch bin dann insgesamt dreizehnmal umgezogen und das letzte Mal tatsächlich oder die letzten zwei drei Mal innerhalb von vom Allgäu.

00:03:08: Und ich habe ursprügendlich Verkäuferin im textilen Einzelhande gelernt.

00:03:13: Also ich war nach dem Abitur ja nicht unbedingt ein Verfächter vom Weiterlernen sondern eher vom.

00:03:21: Ich will was Praktisches machen.

00:03:23: Kannst dir vorstellen, damals meine Eltern fanden das nicht lustig.

00:03:27: Aber egal ich habe dann die Ausbildung im Kaufhof damals gemacht und bin dann weiter zu Pickenklockenburg.

00:03:35: Und ja, da war ich dann Ausbilderin und Abteilungsleiterin.

00:03:40: Wie das so ist, hab' ich meinen Mann kennengelernt.

00:03:42: Dann sind wir umgezogen... ...und habe zwischendurch meine Tochter bekommen.

00:03:45: Und inzwischen bin ich Oma.

00:03:47: Oh!

00:03:48: Schön!

00:03:48: Genau, seit einem halben Jahr.

00:03:51: Genau.

00:03:51: Ich bin seit sechsundzwanzig Jahren jetzt selbstständig als Trainerin & Coach.

00:03:56: Angefangen habe ich tatsächlich mit Farb- und Stilberatung wieder so nach der Kleidungsbranche.

00:04:04: Selbstvollständig?

00:04:07: Genau.

00:04:07: Ja gut, meine Großeltern hatten eine Kleiderfabrik und meine Eltern eine Boutique.

00:04:11: also ich bin tatsächlich mit

00:04:12: diesem Thema...

00:04:13: ja absolut!

00:04:16: Ich sage mal, ich bin in Klamotten groß geworden, meine Studenten sagen dann immer auch...

00:04:22: Ich war nicht die ganze Zeit nackig.

00:04:24: Genau, naja und dann hab ich quasi von außen nach innen mich weiter bewegt das heißt also von der Kleidung angefangen über die Persönlichkeit.

00:04:35: dann habe ich viel Bewerbungstraining gemacht und dann immer weiter mich entwickelt.

00:04:39: ich bin Mediatorin und ja und hab verschiedenste Themen eben mit aufgenommen und weil sich das immer so ergeben hat einfach okay Ja, in sechsundzwanzig Jahren kann man viel machen.

00:04:51: Er könnte

00:04:51: auch viel ergeben,

00:04:52: gell?

00:04:52: Glock hat sich vieler geben und tatsächlich haben wir uns schon darüber unterhalten dass einfach Branchen ja sehr mit gewachsen sind.

00:05:01: im Endeffekt also nicht nur die Bekleidungsbranche sondern ich habe natürlich auch Kunden im Gesundheitswesen und im Landratsamt und eben was weiß ich in der Striebreiheich und genau.

00:05:12: Worum geht es in erster Linie bei mir?

00:05:14: Es geht in ersters Linie um dieses Miteinander.

00:05:18: Menschen arbeiten überall miteinander zusammen und ich möchte einfach, dass es gelingt.

00:05:23: Also das ist von gerade im Familienunternehmen und auch in größeren Unternehmen natürlich gelingt das Miteinander.

00:05:31: Und wir haben uns ja über ein IHK-Event kennengelernt und da kam das eben auch zu Sprache und deswegen bist du mir so sehr in Erinnerung geblieben weil das ja eben auch mein Thema ist ne?

00:05:42: Weil vor allem natürlich grad nochmal in dem Bereich der Ja, wo die Rahmenbedingungen nicht so gut sind.

00:05:49: Und

00:05:50: das schlägt sich ja oft dann eben nieder im Miteinander leider wenn der Stressfaktor hoch ist und der Frust und alles und so.

00:05:59: Deswegen bist du mir so im Gedächtnis geblieben weil du eben den Fokus oder ein Fokus deiner Arbeit auf diesem Thema Ausbildung legt und deswegen wollte ich mit dir heute einfach mal darüber sprechen was man den ausbildern geben kann, um besser zu werden.

00:06:19: Bessere Ausbilder zu werden, bessere Arbeitsplätze ausbildungsplätze zu schaffen und... Ja

00:06:25: auch wieder ja dann auch Arbeitsplätzen.

00:06:27: Und

00:06:27: natürlich genau

00:06:28: klar weil das ist jetzt auch manchmal die Kehrseite der Medaille wenn wir uns sehr um die Jugend kümmern und Generationen was weiß ich?

00:06:37: Dann sagen natürlich die langjährigen Mitarbeiter ja und was gibt es für mich

00:06:43: So Neid-Situation, sage ich jetzt mal.

00:06:45: Ganz überspitzt dargestellt natürlich?

00:06:47: Ja, Neid weiß ich nicht.

00:06:48: Ist es eher so dieses Unverständnis und manchmal habe ich das Gefühl dass die Generationen dadurch noch ein bisschen weiter auseinandergetrieben werden, dass man sich auf eine fokussiert.

00:07:00: Das kann sein ja, dass es diesen Konflikt schürt der vielleicht eh schon da ist.

00:07:04: Ja, wo Generationenkonflikte

00:07:06: gibt's seit tausend Jahren.

00:07:07: Seit

00:07:07: Tausenden von Jahren.

00:07:10: Wenn ich seitens Generationen gibt oder?

00:07:12: Ja absolut!

00:07:13: Ja.

00:07:14: und deswegen, also gerade dieses Ausbildungsthema finde ich extrem wichtig.

00:07:19: Weil dadurch dass ich ja viel in Teams bin und Team Trainings mach und dieses Miteinander im Team vorrangig bearbeitet habe in den Teams oder natürlich noch Tour hab' ich einfach immer gemerkt es wäre so schön wenn die so manchere Kommunikationsstrategien hätten, die die Mitarbeiter oder auch Führungskräfte eigentlich schon lange gelernt haben sollten.

00:07:47: Und das war so der Grundgedanke für die Auszubildungen, so meine Marke, die ich entwickelt habe wo es mir einfach darum geht schon den Auszubilgenden etwas mitzugeben und schon diese Kompetenzen mit an die Hand zu geben, die sie später brauchen können im ganz normalen Business, im ganz.

00:08:09: Aber wie ist es denn deine Meinung nach?

00:08:10: Du sprichst von Kommunikationskompetenzen, die Ausbilder und Führungsverantwortliche schon hätten lernen müssen.

00:08:17: Ist das nicht eher so dass diese diese Kommunikation schlechter geworden ist?

00:08:24: Also ich nehme jetzt mal irgendein Klischee und sag man spricht ja heute in Teilen sehr negativ über die jungen Generation.

00:08:31: Also wenn wir jetzt gerade beim Thema Ausbildungs sind, also die Generation Alpha, den ich mehr arbeiten will und wo es noch um Work-Life Balance geht und weil sie nicht bevor sie irgendwie ein Bett von A nach B geschoben haben machen Sie ihr Gedanken darüber wie sie sich von dem Stress erholen können so nach dem Motto das ist ja allgemeiner T. nur wenn manche Menschen über die junge Generation reden hört was ist denn mit der jungen generation los?

00:08:57: Und ist es wirklich so schlimm?

00:09:01: Oder ist es einfach wirklich, ist das wirklich im Grunde einfach nur ein Kommunikationsproblem.

00:09:06: Ein verständenes Problem.

00:09:09: Eindeutiges Jein!

00:09:11: Ja

00:09:11: okay... Weil einerseits ist es häufig ein Kommunicationsproblem weil wir aber für mich gehört Kommunikation da gehört für mich auch dieses Interesse an dem anderen mit da rein Also wirklich Interesse zu haben an dem anderen und auch wie der groß geworden ist.

00:09:31: Ja, also wenn du das Problem glaube ich bei den Generationen ist ja häufig dass wir natürlich ganz andere Vorbilder, ganz andere Muster haben in den einzelnen Generationen die sich dann natürlich ich sage jetzt mal adaptiert von den Jüngeren nochmal ein bisschen umgemodelt werden.

00:09:50: Ja.

00:09:51: Das heißt im Endeffekt, bei mir war so lange deine Füße unter meinen Tisch und du musst Leistung bringen und Lehrjahre sind keine Herren Jahre.

00:10:02: Das hat mich damals schon genervt und heute ehrlich immer noch wenn ich das höre, höre ich Gott sei Dank seltener inzwischen.

00:10:10: aber die Jugend, die im Moment gerade eine Ausbildung ist, sie sind ja gewöhnt dass Sie mitreden dürfen Die werden ja von klein auf schon dazu erzogen.

00:10:24: Klasse, du darfst hier

00:10:27: mitentscheiden.".

00:10:28: Ich hatte letztens einen jungen Mann der wollte gerne ... was heißt jung?

00:10:33: Mitte vierzig, der wollte noch mal raus in die Welt und hat sich drei kleineren Kindern und seiner Frau besprochen, dass er seinen Job nochmal in einem anderen Land.

00:10:46: Er hat schon die Sprache gelernt alles.

00:10:48: Okay.

00:10:48: Er wollte noch mal ein anderes Land damit er in seiner Position wäre er nicht weitergekommen.

00:10:53: Er wurde dann eben noch einmal den nächsten Karriere-Sprung machen.

00:10:55: das ging nur darüber, dass auch mal ins Ausland geht für einen zwei Jahre.

00:11:00: So jetzt hatte er mit seinem dreijährigen siebenjährigen und neunjährigen Kind gesprochen und mit dem mit seiner Frau Und du ahnst es schon.

00:11:12: Ja, die drei Kinder haben gesagt, nee sie wollen nicht von ihren Freunden weg!

00:11:17: Was ist?

00:11:18: Man bleibt hier.

00:11:20: Papa nimmt sich zurück.

00:11:21: Richtig und also das ist jetzt so ein krasses Beispiel

00:11:25: aber ich glaube es bringt's ganz gut auf den Punkt.

00:11:27: ja

00:11:27: absolut und was ja auch aus deren Sicht schön ist dass die Kinder mitreden dürfen, weil sie durften es als Kinder nicht.

00:11:38: Und das meine ich mit diesem Ja, meine Tochter durfte auch schon viel mehr als ich jemals durfte.

00:11:47: Die ist Gott sei Dank trotzdem läuft trotzdem gerade aus.

00:11:51: aber die gehört ja auch schon fast wieder zur Generation Y ihre Tochter.

00:11:55: Ich bin jetzt auch grad Oma.

00:11:58: Die wird wahrscheinlich noch viel offener und noch viel freier erzogen.

00:12:04: Das finden die ja auch toll, diese Freiheit zu haben.

00:12:08: Diese digitale Freiheit, diese Möglichkeit in andere Länder zu gehen – das ist doch….

00:12:16: Aber was sage ich jetzt mal ganz konkret um hier und jetzt zu verankern?

00:12:21: Was sage ich einem

00:12:22: Boomer-Praxisinhaber?

00:12:25: Der extreme Probleme hat eben seine Ausbildungsplätze zu besetzen.

00:12:29: Was rate

00:12:29: ich dem?

00:12:32: Also das Erste, was ich dem raten würde wäre mal eine gescheite Homepage zu machen.

00:12:38: Sprichst mir sowas die Seele?

00:12:41: Ich habe tatsächlich in der Vorbereitung mir einige Seiten angeschaut und das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

00:12:51: Die einen haben wirklich... Auch gleiche, gleiche Branche.

00:12:58: Ja?

00:12:58: Also gleiche...

00:13:00: Gesundheitsanbieter.

00:13:00: Gesundheitsanwieter-Richtung.

00:13:02: Nennen wir es einfach mal so ja!

00:13:04: Was heißt ich?

00:13:05: Zahnärzte keine

00:13:06: Ahnung.

00:13:06: Das ist ja gar nicht Fachrichtungen.

00:13:08: Genau, Fachrichtung.

00:13:10: und die einen haben wirklich ein Video von ihrer Azubine, die dann eben erzählt wie toll das da ist.

00:13:17: Ja und was sie da alles lernt und was ihr da alles selber machen darf und was weiß ich nicht alles mit drei D-Drucker.

00:13:22: und hast du nicht gesehen?

00:13:24: Und bei der anderen Homepage musste ich wirklich sechs mal klicken bis ich irgendwo hingekommen bin wo auch nur einen Kontakt bekommen habe dass die überhaupt ausbilden.

00:13:34: also da muss ich mich nicht wundern da hatte ich ja schon keine Lust mehr.

00:13:39: Aber ich sage jetzt zum Beispiel meinen Kunden immer, die Website ist das eine.

00:13:42: Also die Außendarstellung.

00:13:44: Du musst es ja auch leben in deiner Praxis.

00:13:46: Genau!

00:13:46: Ich sage immer bevor ihr irgendwie Geld in teure Personalkampagnen investiert ob das jetzt ausgebildete Fachkräfte sind oder Auszubildende schaut euer Team an, schaut eure Teamkultur an.

00:13:58: Schaut da drauf wie ihr miteinander in den Praxen umgeht.

00:14:02: seid ihr...

00:14:03: ich sag jetzt mal habt

00:14:04: ihr euch ein System erarbeitet?

00:14:06: die Prozesse dazu, da können die Menschen dazu oder geht alles dazu.

00:14:10: Dass euch

00:14:11: gut – ich

00:14:12: will jetzt mal in Anführungszeichen sagen – überleben lässt in diesem System?

00:14:16: Also damit will ich sagen, die Umstände sind ja einfach nicht gleich in diesem system.

00:14:21: Das will ich auch gar nicht beschönigen.

00:14:22: aber es gibt ja schon auch Möglichkeiten und Ressourcen, die viele noch

00:14:25: gar nicht

00:14:26: für sich entdeckt haben um eben ein System in der Praxis zu schaffen

00:14:31: wo man

00:14:31: gut arbeiten kann.

00:14:32: trotz allem Und das ist ja immer das, was ich zu meinen Kunden sage.

00:14:36: Schaut euch an wie ihr miteinander umgeht?

00:14:38: Wie lebt ihr beieinander?

00:14:39: Was wird für eine Kultur gelebt?

00:14:42: und dann setzen wir uns hin machen die Webseite.

00:14:46: Dass das Hand in Hand gehen sollte, ist

00:14:50: klar.

00:14:51: Also d.h.

00:14:51: im Endeffekt ist die Web-Seite nur das Gesicht dafür, wie es denn Innen aussieht.

00:14:58: Das bin ich völlig bei dir.

00:15:02: Genau das.

00:15:04: Aber ich bin ja jetzt von einem jungen Menschen ausgegangen, ich gehe als junger Mensch da hin und dann gucke ich natürlich erst mal die Webseite an.

00:15:12: Und wenn ich dann sehe... Da bin ich nicht willkommen!

00:15:18: Oder ich habe gar keinen

00:15:18: Platz?

00:15:19: Also ich fühle

00:15:19: gar kein Raum.

00:15:20: oder meinen Arbeitsplatz, mein zukünftiger

00:15:23: Herr.

00:15:24: Und was du auch ansprichst, die Kultur, die gelebt wird ... Das ist ja das, was viele tatsächlich vergessen.

00:15:32: Ich frage ja in meinen Seminaren.

00:15:34: Ich habe im Jahr ungefähr sechzehnhundert Azubis, in meinen Seminaren so und natürlich frage ich immer!

00:15:41: Immer, immer, immer.

00:15:43: warum seid ihr hier?

00:15:44: Oder sind Sie – ich siehe zu Sie meistens – Warum sind Sie in diesem Job gelandet und warum sind Sie bei diesem Unternehmen gelandete?

00:15:54: Und es ist jetzt meine ganz persönliche nicht verifizierte Studie sind in dem Unternehmen, weil irgendjemand erzählt hat dass das da toll ist.

00:16:08: Das heißt ich habe letztens, das war wirklich der Knaller von zehn Azubis haben sieben gesagt, dass sie Onkel Tante was weiß ich haben die dort in diesem Unternehmen jetzt kommt gearbeitet haben

00:16:23: und es weit empfohlen haben.

00:16:24: Die sind gar nicht mehr da?

00:16:26: Das ist Goldrand Empfehlung!

00:16:28: Goldrand-Lösung, da musst du hinkommen.

00:16:30: Das ist das Ziel, dass die Leute

00:16:31: so weiter empfehlen.

00:16:32: Die sind ja rausgegangen aus dem Unternehmen, aus welchen Gründen auch immer aber sie können nicht mit einem bösen Gefühl herausgegangen sein sondern die müssen ja mit einem guten Gefühl heraus gegangen sein heißt?

00:16:42: Die sind auch abends beim Abend pro Tisch sitzen die da und sagen hey coole Firma ich habe es eben anders jetzt gemacht warum auch immer?

00:16:51: Genau.

00:16:51: Das sind diese berühmten Multiplikatoren, man nennt das ja also Menschen die es weiter tragen und ich sage auch mal zu meinen Kunden, es kommen eure Multiplikatoren, die wichtigsten Multipliktoren kommen jeden Tag

00:17:03: in eurer Praxis.

00:17:05: Die kriegen mit wie's bei euch ist, wie eure Atmosphäre ist, die kriegen mit, wie du Chefin im Arzt zuberedet?

00:17:10: Ja?

00:17:10: Oder auch

00:17:12: die untereinander... Egal wer mit wem, als ich meine jetzt über alle Hierarchien studen hinweg.

00:17:16: Die kriegen das ganz genau mit und das schlägt sich in der Atmosphäre wieder und das schleckt sich letztendlich auch in dem, ich sage mal Patienten-Erlebnis wider.

00:17:23: also dass jeder Patient dann für sich so hat Und das sind eure wichtigsten Multiplikatoren.

00:17:28: Also nicht Social Media, nicht die Personalkampagne, die teure sondern Das sind eure Wichtigsten Multiplication für euren

00:17:36: Message Das

00:17:36: sind die

00:17:36: Basics

00:17:37: Genau

00:17:38: Und alles Anderes und Top.

00:17:40: Ist Kühe, ne?

00:17:41: Pflicht und Kühe!

00:17:42: Absolut, absolut.

00:17:45: Also tatsächlich dieses Miteinander deswegen sind wir ja auch zusammen.

00:17:49: also das Miteinander ist extrem wichtig.

00:17:51: und tatsächlich zwei Ärzte haben mich eingeladen mit ihnen ein Coaching zu machen und da haben tatsächlich als wir uns getroffen haben sagte der eine zu mir sagen sie mal dieses Der Fisch und Kopf und so, der Fisch stinkt vom Kopf.

00:18:14: Ist das denn richtig?

00:18:16: Das war am Anfang.

00:18:17: Und da habe ich gesagt auch, keine Ahnung wir werden mal sehen.

00:18:21: nach vier Stunden Workshop hab' ich gesagt und?

00:18:27: Und jetzt zuerst!

00:18:28: Ja, er hat, haben sie recht.

00:18:30: Das war nicht so clever ja also was wir da so getrieben haben.

00:18:35: Also manchmal muss man auch einfach den Spiegel vorhalten, aber ich meine das wirst du sicherlich mit deinen Kunden auch machen.

00:18:43: So lieb und nett du sein kannst!

00:18:45: Ich glaube du kannst auch sagen hier so geht es

00:18:47: nicht.".

00:18:48: Und das ist einfach denke ich gold wert wenn ihr einfach wissen okay es fängt natürlich und steht und fällt mit mir.

00:18:56: Genau mit meiner persönlichen will.

00:18:59: also der Wille muss erstmal da sein die Einsicht und damit natürlich auch die Konsequenz dass es vielleicht ab und zu mal ... dann auch heißt, vor der eigenen Haustür erst mal zu kehren.

00:19:08: Also

00:19:08: das

00:19:09: ist einfach der Prozess.

00:19:10: Ich glaube... ...das ist auch das was vielen glaub ich einfach auch schwerfällt.

00:19:16: also bring es mal auf den Punkt ja.

00:19:18: Naja wir sind doch alle soziale Wesen, wir sind noch alle Menschen.

00:19:21: Genau.

00:19:21: Keiner hört gerne dass er Mist gebaut

00:19:23: hat.

00:19:24: Aber das Tolle ist ja, wenn man das einfach mal aufdeckt,... ...dass es ja auch für ein selber eine persönliche Chance ist so wachsen.

00:19:31: Es geht ja letztendlich nicht nur darum, dass sich jetzt einen tollen Ausbildungsplatz kreiere oder... eine sprotelle Praxis, sondern letztendlich geht es auch darum dass ich als Praxisinhaber oder Praxisinhaberin wachsen kann.

00:19:43: Oder als Menschen in den Kliniken oder wie auch immer.

00:19:46: Egal wo ich arbeite im Gesundheitswesen aber Ich kann ja auch selber dran wachsen.

00:19:49: das bringt mich weiter wenn ich mich damit intensiv auseinander

00:19:52: sitze und es macht so... Das meint's halt.

00:19:57: soweit.

00:19:58: Ja

00:19:59: Es macht auch so viel Freude.

00:20:02: Also wenn ich selber gewillt bin weiter zu lernen und mich weiterzuentwickeln, das erlebe ich ja auch ganz oft.

00:20:11: Wenn ich mit Führungskräften arbeite... Das zieht sich dann durch die ganze Bank, durch das ganze Team durch.

00:20:22: Und es ist so genial!

00:20:24: Es macht auch viel Freude.

00:20:25: Es macht so auf.

00:20:26: Es einfach Freude.

00:20:30: Das kann man dann auch in die Webseite schreiben.

00:20:32: Ja, jetzt hinten natürlich auf jeden Fall bin ich völlig bei dir.

00:20:35: Schön dass du das sagst.

00:20:36: Ich schwelch grad so in deinen Worten ja schön macht mir gerade ein schönes Bild.

00:20:41: also es ist nicht nur invest und harte Arbeit sondern du sagst auch das kann auch für sich selber sein für die eigene Entwicklung?

00:20:50: Ja und sind wir mal ehrlich wenn wir wenig Personal haben und das ist ja überall so ja das ist im Gesundheitswesen nicht anders Wir haben wenig Personal.

00:21:01: Auf wen, wir müssen uns ja aufeinander verlassen können und bei euch also in dem Gesundheitswesen noch mal zehnmal mehr ich muss mich auf den anderen hundert Prozent verlassen kann Und ich muss einfach jeder Handgriff muß da sitzen.

00:21:15: und wenn da auch nur kleine Querelen sind Ja die das summiert sich ja irgendwann.

00:21:23: Das ist also Ich bin ja auch als Mediatorin häufig tätig und dass es manchmal traurig, wie so

00:21:31: Kleinigkeiten

00:21:34: das ganze Konstrukt fast schon zusammenbrechen lassen.

00:21:38: Und die oft zu unnötig

00:21:39: sind?

00:21:39: Ja total!

00:21:41: Weil es nicht ausgesprochen wird.

00:21:42: Genau,

00:21:42: es wird

00:21:42: nicht durchgesprungen.

00:21:43: Es wird keine

00:21:44: offene Kommunikation.

00:21:46: Wobei offene kommunikation ist so ein Ding.

00:21:49: also ich habe so einen Lieblingssatz in der Kommunikion der heißt erst verstehen wollen dann verstanden werden.

00:21:59: Oh, magst du das mal kurz ausführen?

00:22:00: Ja.

00:22:02: Ich liebe es einfach.

00:22:04: Ich finde auch,

00:22:05: dass ihr total toll hört!

00:22:06: Das hat total

00:22:08: tief...

00:22:08: Also wirklich richtig tiefen Sinn dahinter nämlich ich will erstmal hören was bei dir los ist.

00:22:15: Ich möchte erst einmal wirklich begreifen wo du stehst, was dir gerade wichtig ist und wir haben ja häufig Hintergründe da hinter.

00:22:24: Es ist ja immer irgendwas dahinter, es ist halt immer eine Geschichte dahinter.

00:22:28: Und wenn du dann deine Geschichte erzählst und sagst, okay deswegen habe ich das da so und so reagiert oder... Das war mir so wichtig.

00:22:35: Ja!

00:22:36: Also ich kann das aus eigener Erfahrung sagen mein Mann und ich wir sind seit thirty- zwei Jahren zusammen und wir haben immer noch dieses Thema Und ich sag,

00:22:43: ah!

00:22:43: Ich will das jetzt

00:22:44: unbedingt dir sagen.

00:22:45: Er ist überhaupt nicht offen dafür weil er im Moment in was völlig annahm ist und dann wirklich mich zurückzunehmen und zu sagen komm jetzt erzähl mir erstmal von dir was gerade bei dir los ist.

00:22:56: Dann kann ich auch ganz anders einschätzen wo steht er grade?

00:23:02: Kann er mir überhaupt zuhören oder kann er nicht?

00:23:04: Vielleicht merkt es selber gar nicht dass er gar nicht im moment offen ist.

00:23:08: Er sagt zwar ja, erzähl ruhig.

00:23:10: Aber eigentlich ist er gar nicht offen weil er im Moment selber auf tausend Sachen im Kopf hat.

00:23:14: Das

00:23:14: Gedanken waren das sind...

00:23:15: Und das finde ich so weißt du dieses erst mal mich zurücknehmen und dass es egal wo ob's jetzt im Freundeskreis oder wo auch immer ist oder eben mit Kollegen und Kolleginnen.

00:23:26: aber das ist ja.

00:23:27: ich glaube also viele meiner Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitswesen haben glaub ich schon auch ganz oft das Gefühl dass sie nicht gesehen werden Und ich glaube, dass sie das selber ganz viele dieses Bedürfnis haben.

00:23:42: Erst mal gesehen werden zu wollen, dass es den Schwerfeld andere zu sehen.

00:23:46: Weil Sie so in Ihrem Bedürfen drin sind oder in ihrem Mangel?

00:23:50: Ja genau!

00:23:51: Ich hatte zum Beispiel gestern, gestern hatte ich Rufdienst im OP und es war eigentlich eine Total... Also eine Situation, und zwar habe ich ne Kollegin gehabt aus der OP-Pläge Und wir waren dann eigentlich schon fertig mit dem Programm und dann war bei dir irgendwie noch so, ja da könnt ihr noch.

00:24:10: eine Patientin liegt in der Notaufnahme.

00:24:12: Könnte sein dass die nochmal ein Thema für uns wird... ...und wir sollen noch kurz warten und sind also bereit halten ob das eben noch versorgt werden muss.

00:24:19: Dann haben wir uns hingesetzt und ich habe sie nur gefragt wie geht's dir?

00:24:23: Sag mal Willung bist du jetzt eigentlich schon hier an der Klinik?

00:24:25: Dann hat

00:24:26: die eineinhalb Stunden geredet aber die hatte tolle Sachen zu erzählen!

00:24:29: Also es war nicht langweilig oder so.

00:24:31: oder dass ich gedacht hab Das befordert mich jetzt und ich will es nicht in der Situation sein.

00:24:35: Die hat gesprudelt und plötzlich sitzt ein ganz anderer Mensch vor mir, eine die schon so viele Sachen erlebt hat, von so vielen Erfahrungen berichten kann.

00:24:44: Es ist ein wahrer Goldschatz.

00:24:45: Ich hoffe ich kann sie für den Podcast irgendwann gewinnen weil das wäre wirklich total viel mehr wert.

00:24:50: aber ja nur eine Frage wie geht's dir?

00:24:53: Was machst du gerade?

00:24:54: Wie lange bist du denn hier?

00:24:55: Und dann gehen

00:24:55: Sie los!

00:24:56: Eineinhalb Stunden hat ihr erzählt von... Also ich glaube ich war spät in der Nacht zu Hause.

00:25:02: was war toll.

00:25:03: Naja und der Unterschied ist, ich kann ja auch sagen wie geht's dir?

00:25:07: Und ich kann es nicht so meinen.

00:25:09: Ja okay, man muss schon meinen.

00:25:11: Das hat ganz viel

00:25:11: mit deiner eigenen Haltung zu tun und das ist auch genau das was ich bei den.

00:25:17: kurz nochmal zu den Generationen... Ich habe letztens einen Vortrag gehalten zum Thema Generationenverständnis und hatte vom Verband war das für ein Verband.

00:25:28: Und es waren Landfrauenverband, ich kann's ja ruhig sagen.

00:25:33: Und da war wirklich von der ... die Jüngste war Anfang dreißig und die Älteste war Ende siebzig.

00:25:40: Und dann sagte tatsächlich, die Älteste sagte dann so zu der Jüngerin.

00:25:44: Es war online, es war total süß diese klingelnd kleinen Kachelner.

00:25:47: und dann sagt ihr eine, sagt er dann so ja jetzt sag doch mal was brauchst du denn von uns?

00:25:55: Und dann sagt die Junge weiß sowas.

00:25:58: ich habe gerade eben gelernt.

00:26:01: Ich

00:26:01: frage euch erst einmal Was braucht ihr denn von

00:26:05: Uns?

00:26:05: Das geht mich in beide Richtungen, da geht das Herz auf oder Ja,

00:26:09: gänsehaut.

00:26:10: Absolut!

00:26:11: Ich hab gedacht wow und dann war Totenstille.

00:26:14: gut ist online jetzt auch nicht so schwierig mit der Toten Stille.

00:26:17: aber es war wirklich, es waren ja siebzig Frauen dabei.

00:26:20: das war

00:26:21: toll echt irre.

00:26:22: und dann habe ich gesagt okay dem ist nichts hinzuzufügen.

00:26:25: ich bin fertig mit meinem Fortrag weil das war so schön einfach zu sehen.

00:26:31: so hey wir sind hier mit den Jungen.

00:26:33: wir haben immer versucht mit den Jungen hier alles in die Wege zu leiten.

00:26:37: Und wir sind gegen verschlossene Türen gerannt und mussten uns immer hier durchkämpfen.

00:26:44: In dem Moment, wo es kampf ist, das ist natürlich nicht schön ganz klar.

00:26:48: Das zeigt aber auch Kampf heißt ich höre dem anderen nicht zu.

00:26:52: Nee, Kampf ist abwärscht also Abwehrstellung innerlich da ist man nicht aufnahmefähig.

00:26:58: Und das erlebe ich halt ganz oft bei diesem, ja die Generation X Y Z was weiß ich.

00:27:03: Die wollen ja das und das und dass und das.

00:27:05: Ja sorry weißt du wie die groß geworden sind?

00:27:08: Weißt du was dahinter steht?

00:27:10: Ja und wenn ich sehe ein typisches Beispiel Wenn in meinen Azubis also dann wird mir ja auch von den Ausbildern gesagt so die

00:27:18: Azubi ist

00:27:19: gekommen, da hatte ich mal den muss man sagen, dass sie etwas zum Schreiben mitbringen sollen.

00:27:22: es kann ja wohl nicht wahr sein

00:27:23: Okay Kann schon sein ja

00:27:26: Ja

00:27:26: ist so.

00:27:27: Ganz ehrlich, als ich Azubi war vor... Gott wir wollen gar nicht drüber sprechen.

00:27:33: Damals hat man mir auch sagen müssen, ich muss mir was zum Schreiben mitnehmen.

00:27:37: Das ist das erste?

00:27:38: Genau und das zweite ist wenn ich Ausbildertrainings mache und ausbildungsbeauftragten Trainings mache, hat keiner was zum schreiben dabei.

00:27:47: Von den älteren

00:27:48: meinst du jetzt?

00:27:48: Von denen die Ausbilder sind

00:27:51: Interessant, ja.

00:27:52: Wir haben

00:27:53: nämlich auch zu achtzig Prozent nichts zum Schreiben dabei und wissen aber sie kommen in einen Workshop.

00:27:58: Auch wenn wir den fehlen?

00:28:01: Genau!

00:28:01: Ich stache dann immer so ganz lapid.

00:28:03: also auch die Azubis haben auch nicht zum schreiben dabei und sie auch nicht... das passt ja.

00:28:08: Verstehen Sie sich ja Bombe!

00:28:11: So viel zum Thema Generationenverständnis.

00:28:14: Ja finde Gemeinsamkeiten

00:28:17: Sehr schön.

00:28:19: Finde Gemeinsamkeiten und wie war dein Satz vorhin, denn du musst sie mir wirklich

00:28:22: merken?

00:28:23: Erst verstehen wollen dann verstanden werden.

00:28:25: Ja

00:28:25: genau.

00:28:27: Schön!

00:28:27: Also würdest du jetzt quasi in einem Boomer Praxisinhaber dann auch mal einfach raten dass er mal die Art so wie es fragt die da sind was Sache ist Wie sieht das empfinden hier ausgebildet zu werden Und ihnen auch den Raum geben ... ein ehrliches Feedback geben zu können?

00:28:43: natürlich, ne?

00:28:44: Ich meine, das gehört eben auch vielleicht mehr mal Kritik dazu.

00:28:46: Das hatten

00:28:46: wir vorhin schon mal.

00:28:48: Ja wobei weder... Also Feedback-Geben ist ja grundsätzlich eine schwierige Sache, egal in welchem Alter sage ich jetzt mal.

00:28:56: Wobei die Jüngeren es eher gelernt haben.

00:29:01: Weil die ja wie gesagt immer gefragt wurden.

00:29:04: Auch in der Schule nicht nur privat sondern im Elternhaus und dann eben auch in der Schule wird das ja schon so trainiert.

00:29:10: Also die kennen das eher.

00:29:13: Was häufig leider in den egal wo Unternehmen ist, dass dann Die Ausbilder sich nicht trauen oder aus oder Chefs oder was auch immer sich nicht Trauen Den Azubis Feedback zu geben weil sie Angst haben dass die dann weg sind.

00:29:32: Ja kann

00:29:33: ich verstehen dass

00:29:33: die entweder schlechte schlechtes Feedback geben also schlechtes feedback inform von Social Media sonstigen wo auch immer, Konuno oder so.

00:29:43: Sondern auch dass sie dann am nächsten Tag krank sind.

00:29:47: Das ist ja auch nicht von der Hand zu weisen und ich finde tatsächlich wir dürfen auch diese Corona-Zeit nicht aus den Augen verlieren.

00:29:55: also das sind einfach die Jugendlichen die wir jetzt dort haben, haben zwei Jahre lang keinen sozialen Kontakt gehabt nach außen und es darf man nicht vergessen Entwicklungsphase.

00:30:09: Keine Chance gehabt, sich irgendwie auseinanderzusetzen oder sich diesen Geh mal durch die Stadt.

00:30:15: Jeder hat ein Handy vor der Nase.

00:30:17: Ja also zwei Jahre nix anderes gemacht haben quasi ja?

00:30:20: Richtig!

00:30:20: Da sind nur zu Hause, ja.

00:30:22: Also Lapidar Jugendliche können kein Auto fahren natürlich nicht.

00:30:30: Die haben ja auch nur das Handy vor den Nasen.

00:30:32: Die können auch ganz oft nicht so ganz einfache Alltags-Hacks sage ich jetzt mal für uns vielleicht sehr verständlich sind für uns älteren, aber die Jugend... und da fragt man sich dann schon auch ja woher kommt es jetzt ein?

00:30:46: Woher sollen sie's haben?

00:30:47: Freundin von mir sagte letztens ich kann noch mit einer Wählscheibe am Telefon umgehen.

00:30:53: Da habe ich gesagt super!

00:30:54: Und was hast du jetzt davon

00:30:55: heute da...?

00:30:56: Also sorry.

00:30:58: Und dann sagt sie gleichzeitig zu mir, oh kannst du mir helfen?

00:31:01: Weil ich weiß nicht wie man so eine PowerPoint-Präsentation schön macht.

00:31:04: Du kannst das doch alles.

00:31:05: Kannst du mir das mal zeigen?

00:31:06: Ich will nicht schlechter sein als meine Mitarbeiterin.

00:31:10: Ah, das ist aus dem Thema

00:31:11: ja... Ja da frage ich mich auch warum nimmst du nicht deine junge Mitarbeiterin und sagst hör zu!

00:31:17: Ich habe es nicht gelernt, ich bin keine Digital Native.

00:31:22: Zeig mir das bitte.

00:31:23: Ja, ich möchte das gerne lernen.

00:31:25: Also dieses Mentoring-Reverse, ja?

00:31:29: Dass du einfach die andere Seite auch mal nutzt und sagst... ...ich erkläre dir wie man

00:31:35: Spritzen setzt, was weiß ich, bei euch alles

00:31:39: können muss, sage ich jetzt

00:31:40: mal!

00:31:41: Und andererseits erklärt dir aber die junge Person, wie man was weiß Ich irgendwelche Auswertungen oder sowas am Computer macht oder eine PowerPoint macht.

00:31:51: Genau, weil in dem Moment und das kenne ich jetzt von meinen Jungs.

00:31:53: Ich habe ja zwei Söhne und kenne es genau so wenn ich zum Beispiel irgendwas frag irgendwie was soziale Medien oder keine Ahnung Technik auch und so dann lernen die auch mal wenn ich Hilfe anfrage wie man das überhaupt macht?

00:32:05: Ja na und ich habe nun mal zwei Pubertiere zu Hause Und ich glaube dass sie auch ganz ganz viel lernen durch Vorbild sein

00:32:16: Natürlich.

00:32:17: Also was früher ja noch gang und gäbe war, dass eben der junge Azubi den Mund zu halten hat und den Hof zu kehren hat so quasi sag ich jetzt mal ganz salopp uns Mittagessen randschaffen musste lernen die heute ja ganz anders nämlich indem sie sich Vorbilder suchen und abgucken also im ganz einfachsten Sinne.

00:32:36: Da sind

00:32:37: wir wieder bei Ausbildung ist Chefs Sache

00:32:39: Ausbildung des Chefs.

00:32:40: Würdest du das auch dem Boomer-Praxisinhaber

00:32:43: raten,

00:32:44: das zu Chefssache zu machen?

00:32:48: Also ich meine als Praxisinhaber muss ich ja nicht selber

00:32:56: den

00:32:57: zeigen was weiß ich wo sie was hin wollen oder sowas.

00:33:01: Das musst du nicht!

00:33:02: Du musst jemandem haben der das für dich machen kann.

00:33:06: aber auch du musst in der Lage sein, mal dich zu bücken wenn etwas auf der Erde liegt.

00:33:12: Genau.

00:33:12: Und dir nicht zu fein sein oder?

00:33:14: Richtig!

00:33:15: Ich habe vor kurzem ein Gespräch gehabt mit einem ich glaube Fünfzehnjährigen war das... Der hatte jetzt eigentlich eine Zimmererlehre angefangen ist jetzt nicht gesundheitswesen aber egal ich fand es sehr bemerkenswert und er hat kurz vor Ausbildungsbeginn oder ich glaub einen oder zwei Tage sogar danach und da waren die ausbildungs Beginn.

00:33:31: immer im September.

00:33:34: also Ganz kurzfristig hat er den Ausbilder gewechselt.

00:33:37: Und der war eigentlich...

00:33:38: Ausbildungsbetrieb,

00:33:39: oder?

00:33:39: Ja genau, ausbildungs- betrieb gewechselte.

00:33:41: Entschuldigung!

00:33:42: Manche würden

00:33:43: auch gerne in Ausbildern wechseln aber das funktioniert

00:33:47: auch nicht.

00:33:47: Er hatte den Betrieb gewechselt und ich habe ihn dann so gefragt wieso jetzt sowas?

00:33:51: hast du begeistert von deinem ersten Ausbildungsprieb?

00:33:54: und es sagt er ja aber der hat.

00:33:57: seit er den Ostbildungsvertrag unterschrieben hat er sich nicht einmal mehr gemeldet.

00:34:02: Dann hat die Berufsschule schon angefangen

00:34:04: und er hat nichts von ihm gehört.

00:34:06: Gar nichts!

00:34:07: Und sagt er, mein Neuer... Ich habe den Ausbildungsvertrag unterschrieben, bin am nächsten Tag in der Berufsschule, am Nachmittag ruft mich mein neuer Ausbilder an oder?

00:34:14: Mein neuer

00:34:15: Chef

00:34:15: im Ausbildungspotrieb und fragt wie war's.

00:34:18: Ganz einfache Frage.

00:34:19: Hat ihn vielleicht eine Viertelstunde seines seiner Arbeitszeit gekostet?

00:34:23: Okay nicht so wie bei deiner Kollegin anderthalb Stunden.

00:34:28: Nein, hat ihn fünfzehn Minuten gekosted hat sich aufgehoben gefühlt und hat sich wahrgenommen gefühelt.

00:34:37: Hat gewusst, er hat einen richtigen Schritt gemacht indem man diesen Ausbildungsbetrieb gewechselt hatte.

00:34:42: So einfach kann es sein ne?

00:34:43: Es sind manchmal die kleinen Dinge.

00:34:45: Also ich muss ganz ehrlich sagen wir haben.

00:34:47: als ich die Ausbildung entwickelt

00:34:49: habe

00:34:50: wurde mir immer klarer wie wichtig diese Ausbildung Strategie ist und zwar egal wie groß das Unternehmen ist.

00:34:57: Und die Strategie beginnt für mich in dem Moment wo Ausschreibe, dass ich jemanden haben will.

00:35:05: Weil ich muss mir überlegen wen will ich habe?

00:35:07: wie viele Leute brauche ich überhaupt?

00:35:09: Wie viele gehen in Ruhestand was auch immer?

00:35:12: also wenn will ich ersetzen?

00:35:14: Wen will ich überhaupt ansprechen?

00:35:15: welche Ausbildungs Also welche welche schulische Ausbildung muss der hinter sich haben damit er bei mir arbeiten kann oder diese Ausbildung machen kann?

00:35:24: Ich weiß ich muss mehr ja ganz ganz viele Dinge überlegen erst mal und Dazu brauche ich einfach eine Strategie und das muss ich vorher wissen.

00:35:34: Und dann suche ich mir gezielt, du hast ja auch gefragt wie komme ich denn als Ausbildungsbetrieb an die Azubis ran?

00:35:43: Natürlich muss ich auch gucken employer branding wie du gesagt hast Ja ist meine Truppe überhaupt bereit dafür?

00:35:49: Du kannst auch mal mit deinen Mitarbeitern sprechen.

00:35:51: Was sagt ihr denn dazu wenn wir ausbilden?

00:35:55: wer von euch möchte dass den überhaupt machen

00:35:57: da drauf.

00:35:58: Ja, auch richtige Frage ja!

00:35:59: Wie oft habe ich in meinen Ausbildungsbeauftragten Workshops Leute sitzen die sagen euch weiß seit gestern dass ich ausbildungs beauftragter bin?

00:36:08: Ja super!

00:36:09: Eines sehr strategisch herangehensweise.

00:36:10: Ja

00:36:10: absolut da kriege ich so gerne mal da denke ich mir so oh mein schade.

00:36:15: ja wie schade weil die würden natürlich auch viel mehr machen wollen wenn sie es denn wüssten

00:36:21: Wenn Sie ordentlich ins Boot geholt werden würden.

00:36:24: Und das ist aber on-boarding überall, egal ob es jetzt ein neuer Mitarbeiter oder eben für eine neue Rolle ist im Unternehmen.

00:36:32: Oder ob's jetzt für den Azubi ist wie du sagst ja dann kriege ich jetzt jemanden vielleicht?

00:36:38: Dann bewirbt er sich bei mir.

00:36:40: da musst du mal die ganzen Studien lesen.

00:36:45: Nee ich hab seit zwei Wochen nichts gehört von der Bewerbung die ich da ausgelebt habe rausgelaufen hast.

00:36:51: Oder von

00:36:51: der Kontaktformulade, die ich ausgefühlt habe?

00:36:53: Null

00:36:55: Interesse oder zumindest mal waren andere Dinge wichtiger und das meine ich mit Chefsache.

00:37:03: Wenn ich selber nicht entscheiden kann, wenn ich mir die Bewerbung nicht durchlesen will oder was auch immer.

00:37:08: Oder jemand anders das zur Vorauswahl geben will.

00:37:11: Was weiß ich?

00:37:12: Man kann es dir ja auch schicken oder wie auch immer.

00:37:14: du kannst ja von mir aus auch diese Bewerbungsgespräche führen.

00:37:17: Du weißt ja worauf's ankommt vielleicht oder

00:37:20: whatever.

00:37:22: Ich muss einfach eine Struktur

00:37:23: finden

00:37:24: für mich, wie es einfach passt und in meinen Arbeitsablauf passt.

00:37:28: dann gehts los.

00:37:30: gibt es einen Preboarding, wie du sagst.

00:37:34: Jetzt bin ich fünfzehn vielleicht und unterschreibe so ein lustigen Ausbildungsvertrag.

00:37:39: jetzt habe ich erst mit sechzehnt fange ich erst an also ein Jahr später.

00:37:43: quasi ist ja auch immer noch teilweise Fünfzehn und ein Jahr, was meinst du?

00:37:50: wie lang das ist für die?

00:37:52: Das heißt sie brauchen zwischendurch Touchpoints.

00:37:54: Die brauchen zwischendurch mal was weiß ich zum Geburtstag eine Karte oder eine Einladung führen für die Weihnachtsfeier und und und persönliches

00:38:04: Gespräch der Aufmerksamkeit irgendwas dass wir wahrgenommen werden

00:38:08: kittel anprobieren kommen Was weiß ich die Eltern mal zu einem eltern Abend einladen.

00:38:14: Eltern sind auch ganz ganz wichtig in dem Kontext Ja, die Eltern sind ja viel näher dran als der Ausbilder im Endeffekt.

00:38:23: Die können also auch gute Multiplikatoren für meine Sache sein?

00:38:26: Definitiv

00:38:27: natürlich!

00:38:28: Ganz

00:38:28: abgesehen davon das ist ja auch, dass sie ja so ein bisschen das Meinzelt mit rüberbringen.

00:38:33: und es schadet auch nichts hinterher, die Eltern mit dem Boot zu haben wenn da was nicht sogar in so rund läuft in deren Bildung.

00:38:39: Stimmt auch, ja.

00:38:41: Und dann musst du halt eben gucken wie geht's denn, wenn die dann angefangen haben, also den ersten Tag?

00:38:47: Also meine Schülerpraktikantin, die ich im Moment habe.

00:38:50: Die kam hier an und hat erst mal einen Blümchen von mir gehabt unten.

00:38:56: Und ein Päckchen Gummibärchen.

00:38:57: Ein nettes Welcome!

00:38:59: Ja, ein nettes welcome.

00:39:01: Dann haben wir darüber gesprochen was wir alles so machen wollen wie es rein strukturell geht und dann kann man ja den nächsten Schritt machen.

00:39:08: Dann kann man gucken immer wieder kommst du klar?

00:39:11: Was brauchst Du?

00:39:13: Ich brauche jemanden der die wirklich begleitet.

00:39:16: Begleitung ist ein ganz großes Thema ja absolut.

00:39:18: Und wenn ich so daran zurückdenke, also an meine Zeit... Ich habe auch Ausbildungen im Gesundheitswesen gemacht.

00:39:27: Dann war es schon so.

00:39:29: die Azubis waren halt einfach günstige Arbeitskräfte.

00:39:31: Ich sag's jetzt mal ganz bös überspitzt.

00:39:33: Also wir waren mittags dafür zuständig das Mittagessen ran zu schaffen und ansonsten hatten wir die Klappe zu halten.

00:39:41: Wir hatten auch

00:39:41: keinen Mitwirkungs.

00:39:43: Recht würde ich das jetzt mal so sagen, wobei ich jetzt nichts sagen will dass ich einen schlechten Ausbildungsplatz hatte.

00:39:47: Auf gar keinen Fall.

00:39:47: aber gemessen an dem wie es heute machen würde was ich weiß mit der Erfahrung und so waren wir quasi im untersten... Das letzte Glied in der Kette sag' ich jetzt mal sind halt so mitgelaufen.

00:40:01: wenn ich dir zuzuhöre ist glaube schon die große Änderung darin begründet.

00:40:05: das ist einfach, dass sich bewusst ausbilde mich bewusste für Entscheide auszubilden die richtigen Strukturen und Prozesse in meiner Praxis oder in meine Klinik zu schaffen, so etablieren.

00:40:20: Genau!

00:40:20: Und dass ich mir bewusst für den Menschen der da kommt entscheide also eben auch Aufmerksamkeit und Zeit und sonstige Ressourcen zur Verfügung stelle.

00:40:29: kann man das so zusammenfassen?

00:40:32: Definitiv!

00:40:33: Mir ist jetzt gerade noch was durch den Kopf gegangen aber es ist jetzt wieder weg.

00:40:40: Eine Sache ist mit tatsächlich noch bei dieser Ausbildungsstrategie Tatsächlich sehr, sehr wichtig.

00:40:45: Nämlich Perspektiven.

00:40:47: Wie geht es weiter?

00:40:49: Also was mache ich außer oder wenn ich den Müll rausbringe... Was hat das für einen Sinn dahinter?

00:40:57: Wie geht's weiter, wenn ich jemanden guten habe und die dürfen im zweiten Ausbildungsjahr schon quasi vollwertig mitarbeiten?

00:41:06: Was sollen die denn nach dem dritten Ausbildungss Jahr noch?

00:41:10: Wo gibt es da noch Durchsteigerungen?

00:41:11: Ja genau!

00:41:14: Das ist auch eine Sache, die wichtig ist.

00:41:16: Ich glaube es geht jedem in Gesundheitswesen so.

00:41:18: Aber das ist was, was mir jetzt unabhängig von dem Thema Ausbildung immer wieder begegnet – Perspektivlosigkeit!

00:41:24: Also auch dieses Gefühl ich kann mich nicht mehr weiterentwickeln, ich komme nicht mehr weit und ich kann nicht mehr gestalten.

00:41:30: Das ist glaube ich generell ein Thema in diesem Bereich.

00:41:34: Na

00:41:34: da habt ihr ja noch richtig etwas vor euch.

00:41:36: Wir haben

00:41:36: noch richtig was vor uns und wir haben ja gerade angefangen.

00:41:41: Okay, liebe Simone.

00:41:42: Ich hoffe jetzt, dass uns ganz viele Praxisinhaber und Verantwortliche in den Kliniken zugehört haben und dass wir diese ganz, ganz wichtige Message haben weiter tragen können von heute?

00:41:57: Ganz wichtig ist mir dabei auch, ich darf noch was sagen.

00:42:00: Natürlich!

00:42:00: Tschüss!

00:42:04: Nicht nur die Praxisinhaber oder die Führungskräfte sondern... Ich würde auch gerne einen Augenmerk auf die Ausgelungsbeauftragten legen, die neben ihrem Job noch mit ganz viel Herz plötzlich um die Jungen kümmern.

00:42:21: Das hast du schön gesagt!

00:42:23: Sehr schön.

00:42:24: Und die sind so ein bisschen... Die lassen wir auch oft am langen Arm verhungern und die brauchen auch was, also das ist uns bei Auszubildungen immer wieder... Kommt uns das immer wieder enden?

00:42:35: Ich sag jetzt mal wenn ich mit den Ausbildern spreche und dann sagen die so ja es toll dass sie das alles für die auszubildenden machen aber was gibt's denn für uns?

00:42:42: Da gibt´s natürlich auch ganz viele Sachen zum Beispiel Feedback geben oder solche Sachen.

00:42:46: Ja, da braucht´s einfach Skills und Unterstützung weil die natürlich auch Generationen auch nicht einfach nur so locker-flockig umgehen können, sondern diese Augenhöhe auch erst mal lernen dürfen.

00:43:00: Genau!

00:43:00: Auch die brauchen Unterstützung her.

00:43:03: Ein sehr schönes Schlusswort.

00:43:05: Vielen lieben Dank für deine Zeit und ich bin mir ziemlich sicher dass wir uns bestimmt nochmal zu diesem Thema austauschen werden.

00:43:15: Viel gerne!

00:43:17: Danke dir!

00:43:18: Das war

00:43:20: mein Gespräch mit Simone Oswald und ich finde, das hat noch mal ganz gut deutlich gemacht.

00:43:25: Wenn wir wollen dass die jungen Leute bei uns bleiben und zu echten Fachkräften heranwachsen dann müssen wir unsere eigene Kommunikation hinterfragen und alte

00:43:32: Muster aufbrechen!

00:43:34: Ein riesiges Dankeschön an euch, dass ihr heute wieder zugehört habt und eure wertvolle Zeit mit uns im Club der Gestalter verbracht habt.

00:43:42: Genau diese Unterstützung brauchen wir bei unserem Team,

00:43:44: dann schaut

00:43:45: unbedingt in die Show-Notes.

00:43:46: Dort habe ich euch alle Links zu Simone, ihren Beratungsangebot und natürlich zur Marke Auszubildung direkt verlinkt!

00:43:53: Und jetzt bin ich wahnsinnig gespannt auf eure Erfahrungen.

00:43:55: Wie erlebt ihr aktuell?

00:43:57: Die Zusammenarbeit mit den jungen Generationen und auszubildenden Bei euch in der Praxis oder Klinik?

00:44:02: Kracht es da manchmal auch in der Kommunikation?

00:44:04: Oder habt ihr vielleicht schon den perfekten Weg gefunden um die Generation zu

00:44:07: verbinden?

00:44:09: Lasst

00:44:09: uns genau darüber diskutieren.

00:44:10: Schreibt mir eure Glocke Geht danken dazu, super gerne auf LinkedIn oder Instagram.

00:44:16: Und jetzt

00:44:16: sage ich

00:44:16: tschau machts gut geht mutig voran und werde zu gestalten bis nächste

00:44:21: Woche.

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