[Interview] Selbstfürsorge im System: Sabines mutige Reise zu sich selbst
Shownotes
In der heutigen Folge im Club der Gestalter teilt Sabine ihre persönliche und bewegende Geschichte im Gesundheitswesen. Sie nimmt uns mit auf ihre Reise von der Intensivpflege hin zu einer mutigen Entscheidung für die eigene Gesundheit und gegen die Aufopferung im System.
Die Themen dieser Folge im Überblick:
Der Konflikt zwischen Fürsorge und Selbstfürsorge: Warum das klassische „Helfer-Syndrom“ uns oft über die eigenen Grenzen gehen lässt.
Gefühltes Versagen vs. Weiterentwicklung: Wie sich der Ausstieg aus dem gewohnten Hamsterrad anfühlt und warum er der wahre Startschuss für inneres Wachstum ist.
Wertschätzung, die zu spät kommt: Warum der Blick für die eigene Leistung manchmal erst nach der Kündigung geschärft wird.
Konstruktiv statt meckern: Wie wir mit eigenen Lösungsvorschläben in Organisationen echte Veränderungen anstoßen können.
Das eigene Aufblühen: Warum es sich verdammt noch mal lohnt, für sich selbst einzustehen und das eigene Glück in die Hand zu nehmen.
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Bleibt mutig, gestaltet weiter – denn Mut kommt von Machen!
Transkript anzeigen
00:00:00: immer im Disput oder im Konflikt zwischen der Fürsorge für andere und eben der Verantwortung für sich selbst, weil man ja für den Patienten dort ist, der am allerwenigsten dafür kann dass das System so süß ist.
00:00:17: Überstunden als Dauerschleife
00:00:18: ein System
00:00:19: das die Gutmütigkeit ausnutzt.
00:00:21: und mittendrin dieser unerbittliche tägliche Konflikte zwischen der tiefen Fürsorge für die Patienten Kommt ihr das bekannt vor?
00:00:31: Herzlich Willkommen zu einer ganz besonderen und sehr intensiven Folge im Club der Gestalter.
00:00:37: Mein heutiger Gast steht stellvertretend für Tausende Fachkräfte im Gesundheitswesen, die Tag für Tag an ihre absoluten Grenzen gehen!
00:00:44: Sie ist eine top ausgebildete Gesundheitskranken- und Altenpflegerin hat die Intensivmedizin gerockt und stand irgendwann vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.
00:00:54: Bleiben
00:00:55: und ausbrennen
00:00:57: oder gehen und sich selbst retten.
00:01:00: Freut euch auf eine
00:01:01: unheimlich mutige
00:01:02: Frau, die heute ganz offen über ihren Weg zur Selbstfürsorge spricht.
00:01:06: Wie man trotz großer Verlustangst und dem Gefühl von vermeintlichem Versagen den Absprung schafft?
00:01:11: Warum wahre Wertschätzung manchmal erst nach der Kündigung kommt – und wieso der Pflegeberuf trotz allem Wunder schön ist!
00:01:18: Das alles gibt's gleich.
00:01:19: aber jetzt legen wir erstmal so richtig los.
00:01:32: Stillstand.
00:01:33: Aber wir wollen nicht mehr einfach nur funktionieren und Opfer des Systems sein, deshalb schmeißen die hier im Club der Gestalter alte Muster einfach aus dem Fenster.
00:01:43: Hier geht es ums Anpacken – um's verändern für dich dein Team und deine Patienten damit der Job wieder Spaß macht und nicht nur Nerven kostet!
00:01:52: Ich bin Annette Sabo und nun wünsche ich dir ganz viel Spass bei dieser Folge.
00:02:00: Bevor wir gleich in das Gespräch mit Sabine einsteigen, ist es mir ein ganz persönliches Anliegen, ein paar Gedanken vorab mit euch zu teilen.
00:02:07: Ich bin unfassbar froh und dankbar dass Sabine heute hier im Club der Gestalter zu Gast ist!
00:02:12: Denn ich weiß wie viel Mut und wieviel echte Überwindung sie
00:02:15: gekostet
00:02:15: hat sich hier vor das Mikrofon zu setzen und ihre Geschichte
00:02:19: zu teilt.
00:02:20: Und mir ist
00:02:20: eine Sache von Anfang an ganz wichtig zu betonen In dieser Folge geht es überhaupt nicht darum, einen alten Arbeitgeber zu beschen mit dem Finger auf andere zu zeigen oder schlecht über ein Beruf zu reden – ganz im Gegenteil.
00:02:33: Es geht heute um etwas viel größeres!
00:02:35: Es geht darum dass wir am Ende des Tages alle selbst für uns verantwortlich sind.
00:02:39: Wir haben unser Glück unsere Zufriedenheit und unsere berufliche Erfüllung in unseren eigenen Händen Und wir alle haben verdammt nochmal das Recht uns weiterzuentwickeln auch wenn das bedeutet alte Wege zu verlassen.
00:02:53: Türkische dabei ist, dieses Glück liegt eben nicht immer direkt vor unseren Augen auf dem Silbertablett.
00:02:58: Manchmal ist es eine echte Reise als überhaupt erst zu finden!
00:03:02: Eine Reise mit Kurven, Zweifeln und eben auch mit mutigen Entscheidungen – genau so eine Reise hat Sabine hinter sich.
00:03:10: Hört also bitte genau hin, nehmt die Perspektive ein und lasst euch inspirieren.
00:03:14: hier ist das Gespräch mit Sabine.
00:03:18: Hallo Sabine ich freue mich wahnsinnig dass du heute da bist.
00:03:22: Vielen Dank für die Einladung, für den Podcast.
00:03:24: Ich freue mich auch sehr!
00:03:26: Ich bin auf dich aufmerksam gemacht geworden.
00:03:31: ist es deutscher?
00:03:33: und zwar weil du schon eine kleine Reise im Gesundheitswesen
00:03:36: hinter dir hast und
00:03:39: weil ich persönlich eine ziemliche Entwicklung hingelegt habe.
00:03:43: und deswegen dachte ich mir dass du eigentlich ein Supergast bist, ein Podcast.
00:03:51: Du bist ja eigentlich gelernte
00:03:54: Gesundheits- und Kranken- und Altenpflegerin.
00:03:56: Und damals
00:03:57: gab es noch keine generalistische Ausbildung?
00:03:59: Nein, das gab es aber noch nicht!
00:04:00: Da gab's diese integrierte Pflegeausbildung wo man die zwei Abschlüsse dann absolvieren konnte.
00:04:05: Genau.
00:04:06: Und
00:04:08: du hast mir im Vorgespräch erzählt dass du irgendwann deinen Job verlassen hast.
00:04:12: also du bist in Gesundheitswesen geblieben Aber das ist jetzt eine ganz andere Stelle was eigentlich gar nicht... so wirklich zu deinen Ausbildungen passt oder Gegenstand deiner Ausbildung war.
00:04:23: und ich habe auch mitbekommen, wir haben darüber gesprochen dass du vorher bei einem Arbeitgeber warst wo du dich eigentlich sehr wohl gefühlt hast.
00:04:34: Wo du aber für dich gemerkt hast das
00:04:36: du dich nicht weiter anwählen kannst kann ich das sagen?
00:04:39: Ja das kann man so sagen genau.
00:04:42: Also, ja vielleicht kann ich ein bisschen erzählen zu meinem Werdegang.
00:04:46: Ich habe eben diese Ausbildung gemacht und bin dann anschließend... hab die Möglichkeit gehabt die MC Fachweiterbildung auch zu machen.
00:04:55: Bin dann auf einer Intensivstation gelandet und über Umwege dann über diese Intensifstation in die außerklinische Intensiftpflege im ambulanten Sektor war dann Daniela tätig über diesen Weg auch in die Sonderpädagogik, also war dann ein paar Jahre als Teamleitung in einer Einrichtung für schwerbehinderte Menschen tätig und danach eben bei meinem ehemaligen Arbeitgeber wo ich jetzt
00:05:26: mehr
00:05:26: dann sechsjährige arbeitet habe.
00:05:29: Und wie halt so oft in der Pflege die Bedingungen einfach weit über die Grenzen Das macht
00:05:37: Bahn
00:05:37: oft hinaus gingen und ich dann für mich ja eine Entscheidung treffen
00:05:41: musste.
00:05:43: Also das waren dann strukturelle Probleme oder wenn ich das richtig verstanden habe?
00:05:47: Also dein Arbeitsumfeld, die Anforderungen, die Regeln des Team.
00:05:53: was hat da nicht gepasst für dich?
00:05:55: Was war denn das Problem in Anfangszeichen?
00:05:58: Also ich muss sagen zum Team... Das hat sehr, sehr gut funktioniert.
00:06:03: Das war eines der Teams in denen ich am liebsten gearbeitet habe, weil es wirklich sehr gut funktionierte und wir da auf Team-Ebene sehr guten Austausch hatten und auch an einem Strang gezogen haben.
00:06:18: Letzten Endes waren es eher die fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten
00:06:23: bzw.,
00:06:30: wie sagt man, eine Überforderung und einfach immer einen Grenzen überschreiten ohne dabei wirklich weiterzukommen oder das Gefühl zu haben, weiterzukomen.
00:06:46: Erst im Nachhinein also als ich dann gekündigt hatte und einen neuen Job angetreten und dort schon auch den Vertrag unterschrieben hatte sind einige Gespräche gelaufen wie denn alles so abgelaufen ist und da wurde mir dann die Wertschätzung entgegen gebracht, die ich mir eigentlich immer gewünscht
00:07:07: hätte.
00:07:11: Wenn du sprichst jetzt von Wertschätzung, wie hättet es aussehen sollen?
00:07:14: Hättest du das am Gehalt festgemacht oder war das was wert für dich so der Punkt gewesen wurde.
00:07:19: Für dich gesagt hat okay ich fühle mich wertgeschätzt und andersrum was hat dir gefehlt?
00:07:24: im Alltag, im Arbeitsalltag?
00:07:25: also was mir sehr gefällt hat dass man auch eben meine Kollegen und mich gesehen hat was wir wirklich dort leisten.
00:07:33: das war oft eine Selbstverständlichkeit.
00:07:38: die dienste zu überziehen fühlen sich jetzt wahrscheinlich sehr viele angesprochen oder gehört, einfach über Stunden zu machen.
00:07:48: Immer im Disput oder im Konflikt zwischen der Fürsorge für André und eben der Verantwortung für sich selbst weil man ja für den Patienten dort ist, der am allerwenigsten dafür kann dass das System so süß ist.
00:08:05: Und als du das dann damals angesprochen hattest also das Gespräch schon im Vorfeld gesucht haben bestimmt schon diverse Male wie ich dich einschätzen würde Wie war dann
00:08:15: die Reaktion?
00:08:18: Also es gab tatsächlich den Raum auch dafür.
00:08:20: Es gab einige Gespräche zwischen dem Vorgesetzten, mir und auch zwischen Vorgesetzte und den anderen Mitarbeitern.
00:08:27: Es wurde sogar auch mal eine Supervision gemacht und auch externe Berater dazugezogen.
00:08:34: aber ja... ...es hat sich halt leider nichts verändert.
00:08:38: und im Nachhinein mit dem Fazit dass man sich das hätte eigentlich sparen können und in dem Moment fühlt man sich ja auch nicht.
00:08:45: Also man fühlt sich erst mal gehört und gesehen, aber nicht ernst genommen wenn es sich dann eben daraus nichts ergibt oder ja eben keine Änderungen resultiert.
00:08:56: Es ist vielleicht auch so dass wenn das Gespräch stattfindet und uns ein ganz guter Rahmen, dann fühlt man sich sogar so gut, weil man denkt jetzt
00:09:01: vielleicht
00:09:02: ne?
00:09:02: Ja!
00:09:03: Und dann ist die Enttäuschung vielleicht einfach nochmal größer.
00:09:04: kann man das so sagen, wenn man feststellt.
00:09:09: Jetzt ist es ja unter Pflegenden wirklich soweit verbreitet unglaublich gern Verantwortung für andere übernimmt.
00:09:15: Also das ist ja so dieses klassische Helfer-Syndrom, das haben wir alle irgendwie und das mit der Selbstfürsorge dann einfach... also das fällt dann ganz
00:09:25: oft gerne hinten hinüber sag ich jetzt mal.
00:09:28: Wann bist du zum Punkt gekommen dass es so für dich nicht weitergeht?
00:09:32: Oder wie oder wann?
00:09:34: Ja bei mir kamen noch persönliche Kriterien dazu, dass auf familiären Rahmenbedingungen dass ich dort in eine extreme Beforderung und Grenzüberschreitung quasi gekommen bin.
00:09:50: Ich bin auch noch nie jemand gewesen, der sich dann rausnimmt und sich hat krankschreiben lassen oder da in dem Moment auf sich geachtet hätte sondern ich habe eigentlich immer gekämpft bis ich dann bemerkt habe das es einfach nicht mehr weiter geht.
00:10:06: Genau!
00:10:06: Bis ich wirklich ja dann Schlafstörungen hatte eben schon gesundheitliche Probleme, sodass ich für mich dann irgendwann an diesem Punkt kam, wo ich sage, ich muss jetzt definitiv was ändern.
00:10:23: Ich kann mir vorstellen dass sich das im ersten Weg wenn man zu der Erkenntnis kommt vielleicht
00:10:26: sogar als Versagen anfühlt?
00:10:27: Ja ja sehr oft.
00:10:29: also an dem Punkt war ich sehr oft dass ich immer wieder auf meine ganzen Reise eigentlich an die Grenzen gekommen bin und dann dieses Versagensgefühl eigentlich hatte.
00:10:43: Aber wenn man es jetzt einfach mal so zurückblickt, dann würde man einfach sagen das war eigentlich startleiter Weiterentwicklung oder?
00:10:49: Also du hast dann irgendwann für dich gemerkt ich muss jetzt Grenzen ziehen.
00:10:52: Genau!
00:10:52: Es ist einfach der Weg zur Selbstfür-Sorge kann man sagen.
00:10:56: also nur wenn man selber ja auch die Kraft hat oder stark genug ist sich um andere zu kümmern da kann man auch eine gute Arbeit leisten und sich auch um andere kümmern.
00:11:09: Das ist aber das was ich sage... wie ich jetzt externe Berater
00:11:14: in so eine Organisation komme,
00:11:16: das kann natürlich auch immer das Ergebnis sein.
00:11:20: Dass man sagt der oder die einzelnen passen einfach nicht in dieses System her und ich finde es ist ja eigentlich ein Geschenk dass es so gelaufen ist weil du jetzt natürlich als war schon großes Learning für dich oder?
00:11:34: Ja also
00:11:35: da konnte ich sehr viel für mich einfach dazulehnen.
00:11:38: Also heute würde dir das nicht mehr so
00:11:39: passieren.
00:11:41: Ich würde mir eine Wante für nicht ins Feuer legen,
00:11:44: weil man einfach
00:11:45: mit diesen, wie du vorher auch angesprochen hast, Helfer-Syndrom schon ein bisschen geboren ist.
00:11:49: Aber man ist auf jeden Fall viel wachsamer bevor es zu spät ist sag ich mal und vielleicht auch ein Stück weit konstruktiver in den Gesprächen die vielleicht im Vorfeld schon...
00:12:07: laufen.
00:12:07: Also wenn man einfach genau weiß, auf was es ankommt und auf was man hinaus will kann vielleicht auch schon eben Lösungsvorschläge mit einbringen.
00:12:17: Sehr!
00:12:18: Also das würdest du so deinen Kollegen mitgeben wollen?
00:12:20: Wenn sie in einer Organisation
00:12:23: versuchen würden, etwas zu ändern dass man also nicht nur hin geht
00:12:26: und meckert sondern eben dann sich gleich eine Lösung überlegt und die mitteinbringt leicht.
00:12:31: Ja.
00:12:31: Ob das Zielführer oder ist wie... Auf jeden Fall ja.
00:12:35: Ich denke das wird auch in jedem in jedem Führungskräfte, Seminar oder auch dass man einfach die Mitarbeiter mit einbezieht.
00:12:42: Weil die Systeme lassen sich nicht ändern oder die Strukturen aber man muss halt immer das Beste daraus machen als Team und da beziehe ich die Vorgesetzten mit ein.
00:12:55: Ja auf jeden Fall
00:12:56: natürlich diesen Ort.
00:12:58: Spannend!
00:12:58: Und würdest du heute sagen, dass du heute... Geht es dir heute wieder gut?
00:13:01: Mir geht's gut?
00:13:02: ja also Ich würde wirklich sagen mich ein Stück weit selbst wieder gefunden habe, einfach auch meine Hobbys wieder ausleben kann was vorher viel zu kurz kam weil ich da sehr viel zurückgesteckt
00:13:16: hab und
00:13:19: würde sagen dass ich richtig
00:13:20: aufgeblüht
00:13:21: und aufgelebt
00:13:22: eigentlich
00:13:24: bin.
00:13:25: Die Entscheidung so getroffen habe aber schon immer ein bisschen unter dem Vorhalt
00:13:33: schon
00:13:34: weiterhin nach Entwicklungstreben und da jetzt
00:13:38: auch
00:13:39: eher einen Rückschritt beobachte nicht einen Fortschritt.
00:13:42: Es ist ja
00:13:47: ein bisschen ein anderes Gebiet, fehlt das so?
00:13:51: Also du bist ja eigentlich mal irgendwo, musst du einfach mal sagen, du bist eine top ausgebildete Fachkraft.
00:13:55: Hat sich mein Intensiv und dann noch Altenpflege und keine Ahnung.
00:14:00: also du hast ja schon unglaublich viele Erfahrungen aufgesammelt von deinen Expertise.
00:14:04: Das ist ja Wahnsinn!
00:14:06: Das kommt jetzt alles nicht mehr
00:14:06: so zu tragen.
00:14:08: Fehlt
00:14:08: es dir so ein bisschen, ich sag mal kranken aus Rock'n Roll?
00:14:13: Ja manchmal fehlt mir das tatsächlich aber man sieht natürlich dann auch immer die Vorteile oder die Benefits, die man jetzt durch diesen Wechsel genießen darf sozusagen.
00:14:27: Aber ich kann ja nur über mich reden und ich sage ja früher im OP Das Mädel
00:14:32: aus dem OP, aber den OP nie so ganz... Ja genau.
00:14:35: So könnte man sagen.
00:14:39: Wenn ich jetzt so deine Podcast-Folgen auch gehört und da bekommt man schon wieder ein bisschen Sehnsucht nach dem Klinikalltag.
00:14:49: Aber muss halt immer für sich entscheiden wie weit man die Kapazität hat es noch mehr zu tragen?
00:14:57: Ich sage nicht dass der Weg dazu Ende ist!
00:15:01: Ich glaube, wenn man einmal damit angefangen hat mit dieser Weiterentwicklung nicht irgendwann erledigt sondern es ist einfach dein Weg.
00:15:09: Wenn du einmal deine Bewusstsein für bestimmte Dinge geöffnet hast oder gewisse Erfahrungen gemacht hast dann schaffst du es ja nicht
00:15:16: irgendwann Augen zuzumachen Ohren einzuklappen und nichts mehr
00:15:20: wahrzunehmen.
00:15:20: Sondern wenn du einmal genau hingesehen hast und bist so glaube ich auch sensibler und feinfühliger für strukturelle
00:15:28: Dissonanzen sag' ich jetzt mal Das nimmt man dann einfach an, diese neue Identität.
00:15:34: Ja
00:15:35: ja schon ein Stück weit.
00:15:38: Ach schön!
00:15:38: Eigentlich irgendwie mit total schöner Geschichte...
00:15:43: Ich finde das auch immer so schön wenn Menschen einfach für sich einstehen und ich meine klar, ich musste damals aus dem O.K Ich find's halt manchmal so schade weil in den Köpfen von den Leuten so oft drin ist.
00:15:57: es gibt nur diesen einen Weg.
00:15:58: Und das geht nicht.
00:15:58: Weil die Situation als Wesen ist so vielfältig und du
00:16:00: kannst...
00:16:02: Du bist das beste Beispiel dafür.
00:16:08: Das macht es natürlich auch spannend, dass wir wirklich so viele Möglichkeiten haben und das ist auch das Schöne an diesem Beruf.
00:16:15: Also wir müssen uns einfach nie Gedanken über Arbeitslosigkeit machen.
00:16:20: Wir wissen, wir bekommen immer und überall einen Job und es ist ein sehr schönes Berufsfeld in dem man da arbeiten darf.
00:16:31: Was nehmen wir jetzt
00:16:32: heute mit aus der heutigen
00:16:33: Folge?
00:16:35: Es lohnt sich für sich einzutreten?
00:16:37: Auf jeden Fall!
00:16:41: Selbstversorgung ist wichtiger als... Für Sorge für jemand anderen.
00:16:46: Also es beginnt bei
00:16:46: dir?
00:16:47: Es beginnt beim selber,
00:16:48: ja.
00:16:49: Man hat viele Gestaltungsmöglichkeiten.
00:17:01: Prima!
00:17:02: Also trotzdem vielen lieben Dank
00:17:06: für deine Reise und dass du uns ein bisschen mitgenommen hast auf deiner Reise.
00:17:09: Es ist immer besser wenn das jemand erzählt, der's erlebt hat als wenn man von außen immer so prädigt.
00:17:16: Deswegen hat sie mich sehr gefreut, dass du für mich geopfert hast, sage ich jetzt einfach mal.
00:17:23: Ja danke dir
00:17:27: Was für ein unheimlich kraftvolles Gespräch.
00:17:29: Ein riesiges Dankeschön, an dieser Stelle noch mal eine Sabine für ihre Offenheit und diesen mutigen Einblick!
00:17:35: Und wenn wir eins aus Sabines Geschichte mitnehmen können dann ist es die Gewissheit Es lohnt sich für sich selbst einzutreten.
00:17:42: Ja dieser Weg ist manchmal verdammt lang Er kostet Überwindung und er fühlt sich im ersten Moment vielleicht sogar an wie ein Scheitern Aber am Ende wartet das Glück.
00:17:52: Hab also den Mut genau hin zu sehen.
00:17:53: hab den Mut eigene Grenzen zu ziehen und Wenn es nötig ist ganz neue Wege auszuprobieren.
00:18:00: Schön, dass du heute wieder hier mit dabei warst und mir deine Zeit geschenkt hast!
00:18:04: Wie hat dir Sabines Geschichte gefallen?
00:18:06: Hast du schon mal so eine ähnliche berufliche Reise hinter dir?
00:18:10: Dann lass es mich unheimlich gern in den Kommentaren auf Instagram wissen.
00:18:15: Ich würde mich auch sehr über eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts freuen.
00:18:20: Das hilft mir diesen Podcast einfach noch weiter wachsen zu lassen.
00:18:28: Bleibt mutig, gestaltet weiter.
00:18:30: Denn ihr wisst Mut kommt vermachen und damit sage ich tschau bis zum nächsten Mal!
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